Aus den Anilindämpfen aber schleicht der Krebs...

Dr. Wolfgang Hien

Fragen an die Geschichte der Berufskrankheiten am Beispiel des Anilinkrebses der Chemiearbeiter in Ludwigshafen.

Chemie steht seit Liebigs Zeiten in beinahe einzigartiger Weise für wissenschaftlichen und technischen Fortschritt. Damit ist zugleich auch eine systematische Verbesserung unserer Lebensbedingungen gemeint: Chemisierung sollte dazu verhelfen, für alle ausreichend Kleidung, Lebensmittel und nützliche Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens zu sichern - es ging aber auch um Treibstoff und Gummireifen für die Kriegswirtschaft. Bereits hier zeigt sich das janusköpfige Gesicht des chemischen Fortschritts. Spätestens die heutige weltweite Ökologie-Problematik hat einer allzu leichtfertigen Technologiegläubigkeit Bremsen angelegt. Die Naturzerstörung hat in vielen Bereichen irreversible Ausmasse erreicht. Sie muss, da die Zusammenhänge zwischen wisenschaftlicher und industrieller Chemie enger sind als in jeder anderen Disziplin, als inhärenter Teil der Chemie als Wissenschaft verstanden werden. (Auszug)

 

 

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Zur Homepage des Autors: http://www.wolfgang-hien.de

Aktualisiert (Donnerstag, den 01. März 2012 um 20:55 Uhr)

 
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