Das Schicksal der saarländischen Juden unter der NS-Herrschaft

Dieter Wolfanger

Seit dem Frühjahr 1933 - dem Zeitpunkt der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Reich - sahen sich auch die Juden im Saargebiet einer wachsenden antisemitischen Propaganda sowie einer Dransalierung ausgesetzt, die von der Beleidigung und Bedrohung bis zur Körperverletzung reichte. Hierfür nur wenige Beispiele:

In den Sitzngen der Regierungskommission am 19. September bzw. am 11. Oktober 1933 kamen u.a. die beiden folgenden Vorfälle zur Sprache: "Beleidigung, Bedrohung und Misshandlung des israelitischen Kaufmanns Adolf Alkan aus Dillingen am 26. August sowie "Nötigung und Körperverletzung der Juden Erich Hirsch und Levy" aus Homburg am 2. Oktober des Jahres. Ein Schreiben der Regierungskommission/Direktion des Innern vom 5. Januar 1934, gerichtet an den Landrat in Saarlouis, hatte folgenden Wortlaut: Es wurde festgestellt, dass im Verlaufe von Veranstaltungen verschiedentlich ein Lied gesungen wird, in dem die Stelle vorkommt: "Wenn Judenblut vom Messer spritzt, dann gehts nochmal so gut." Das Singen eines solchen Satzes ist in jeder Hinsicht zu verurteilen... (Auszug)

 

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