Die Frau und ihre Welt

Annette Molter-Klein

Das Bild der saarländischen Frau im Spiegel der Saarbrücker Zeitung

Die Auswahl an Informationsquellen für die Belange der Frauen, die gleichzeitig auch ein Abbild oder ein Vorbild der Lebenswirklichkeit liefern konnten, waren in der Nachkriegszeit stark begrenzt. Im Saarland wurden sowohl im Rundfunk mit festen Sendezeiten für den "Frauenfunk", als auch in der Tagespresse mit der Einrichtung einer Frauenseite. "Die Frau und ihre Welt" in der Saarbrücker Zeitung spezielle Frauenressorts in den Medien geschaffen. Die Tageszeitung war bis dahin fast ausschliesslich auf die Interessensgebiete der Männer zugeschrieben. Bei ihrer Lektüre durften die Männer von ihren Frauen keineswegs gestört werden: "Nie sollte sie ihren Mann beim Zeitungslesen mit belanglosen Nichtigkeiten überfallen, in seinem Denken pulsiert die Politik, aber nicht die kleinliche Politik des Haushalts." ("So wünsch ich mir meine Frau", in Frauens. der SZ v. 19.3.1949). Doch gerade über die notwendigen Ratschläge für ihre "kleine Welt des Haushalts" eroberten sich die Frauen einen festen Platz in der Sarbrücker Zeitung für viele verschiedene Frauenthemen. (Auszug)

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