Lauter verfluchte Neuerungen

Eva Kell

Waldfrevel und Unruhen während der Französischen Revolution

Für die Menschen der ständisch geprägten Welt war der Wald die wichtigste Lebensgrundlage. Das alltägliche Leben war ganz entscheidend geprägt von der Nutzung des Waldes. Waldnutzung und Jagd waren damit Bereiche, wo die Interessen von Untertanen und Herrschaft mehr oder minder kollidierten.

Auch in St. Ingbert stritt die Gemeinde im 18. Jahrhundert mit ihrer Obrigkeit um die Rechte am Wald. Die Auseinandersetzung ging als "St. Ingberter Waldstreit" in die lokalen Geschichtsbücher ein. Legenden ranken sich um die zu "edlen Waldstreitern" erhobenen aufmüpfigen Untertanen des Hauses Von der Leyen. Eine Einzigartigkeit der St. Ingberter Vorkommnsisse wurde damit konstruiert, die in dieser Form noch zu belegen ist. (...)

Konflikte, Spannungen und Prozesse zwischen Herrschaft und Untertanen im ausgehenden Ancien Régime sind keinesfalls die Ausnahmen. Eva Kell schildert die Hintergründe für die mehr denn je abnehmende Bereitschaft der Untertanen, die intensivierte Herrschaftsausübung  des fürstlichen Hauses anzuerkennen.  (aus dem Vorwort der Herausgeber, 1992)

Titelbild des Heftes

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Aktualisiert (Dienstag, den 13. März 2012 um 21:51 Uhr)

 
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