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Saarland Glückauf

La Sarre - pleins feux

So der Titel eines im Jahr 1952 von der Regierung des Saarlandes in Auftrag gegebenen  Dokumentar- oder besser gesagt Werbefilms für das Saarland. Als Kameramann konnte Henry ALEKAN ("Der Himmel über Berlin") gewonnen werden. Regisseur war H.C Bonnière.  Der Film wurde im Saarbrücker UT-Kino uraufgeführt und die Rechte später an MGM verkauft. Entsprechend den damaligen Leitlinien von MGM wurden als unschön oder unharmonisch empfundene Szenen herausgeschnitten. Das Werk geriet nach der Volksabstimmung 1955 in Vergessenheit und wurde erst rund 30 Jahre später in einem Archiv in Nancy wieder entdeckt.

Die Links zum Ansehen des kompletten Films finden Sie am Ende des Artikels, hier einige Szenenfotos:

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Wegen der teilweise einzigartigen Aufnahmen aus der saarländischen Bergbau- und Montanindustrie der 1950er Jahre ist "Saarland Glückauf" heute ein wichtiges Zeitdokument und von besonderem historischen Wert. Neben der industriellen Bedeutung des Saarlandes wird auch die gewünschte Rolle der Saarländerinnen und Saarländer als kulturelle Mittler zwischen Deutschland und Frankreich hervorgehoben und die Bedeutung einer übernational regulierten Montanindustrie für den Frieden und die künftige Einigung Europas unterstrichen. Inhaltlich wird damit auf den Schuman-Plan und die Gründung der Montanunion Bezug genommen.

Der Streifen wird auch im Rahmen der Ausstellung DAS ERBE als Dauerpräsentation gezeigt.

Der VFG hat den Film auf Youtube eingestellt. Ebenso finden Sie dort ein Interview des SR-Fernsehens mit dem inzwischen verstorbenen Kameramann Henry Alekan. Zum Ansehen klicken Sie bitte auf die hier angegebenen Links:

Saarland Glückauf Teil 1

Saarland Glückauf Teil 2

Interview mit Henry Alekan (1985)

 

Industriestadt St. Ingbert

Evi Steinmetz

Im Jahre 1908 veröffentlichte der Gabelsberger Stenografenverein den ersten Stadtführer für St. Ingbert. 80 Jahre später ist die Schrift zu einem Schatz im doppelten Wortsinn geworden. Zum einen vermittelt sie ein lebendiges Bild vom dem St. Ingbert, das den meisten Zeitgenossen inzwischen völlig unbekannt ist: die Industriestadt voller Leben, Dynamik und Zuversicht auf eine goldene Zukunft. Zum anderen ist die Broschüre seit langem vergriffen. Nur noch wenige Exemplare sind vorhanden und diese sind bei Sammlern und Liebhabern heiss begehrt.

Seit der Erstauflage blieb allerdings die Zeit nicht stehen. Die Stadt veränderte sich tiefgreifend. Daher wurde das Original von Evi Steinmetz um einen Kommentar erweitert, der die Entwicklung bis in die Gegenwart verfolgt, Veränderungen aufzeigt und verständlich macht., gleichzeitig aber auch zum Nachdenken über die Gestaltungs- und Plannugsmöglichkeiten im städtischen Bereich anregt. Die Fotos im Kommentar wurden teilweise von Standorten aufgenommen, die auch alteingesessenen St. Ingbertern nicht bekannt oder ohne weiteres zugänglich sind. Sie sprechen somit eine eigene Sprache, dokumentieren ebenso nüchtern wie eindringlich den Wandel im Stadtbild. (Auszug)

Titelblatt der Publikation

Zum Download des alten Stadtführers klicken Sie bitte hier. (PDF, ca 15,1 MB)

Zum Download des Kommentars klicken Sie bitte hier. (PDF, ca 8,9 MB)

 


Aktualisiert (Montag, den 16. Januar 2012 um 21:08 Uhr)

 
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